Wach- und Sicherheitsdienste
Das Bedürfnis nach Sicherheit ist in den letzten zehn Jahren in vielen Gesellschaftsbereichen stark gestiegen. Sicherheitsdienstleistungen betreffen heute nicht nur Unternehmen, Institutionen und Organisationen, sondern auch Privatleute. Ein Trend zeigt, dass immer mehr Privatleute sich eine
Überwachungskamera für ihr zu Hause kaufen. Nach Angaben des Bundesverband Deutscher Wach- und Sicherheitsunternehmen e. V. in Bad Homburg, arbeiten heute in Deutschland rund 177.000 Mitarbeiter in 3.500 Unternehmen des Wach- und Sicherheitsgewerbes. Der Umsatz des Gewerbes lag im Jahr 2008 nach Angaben des BDWS bei geschätzten 4,5 Milliarden Euro. Gerade auch in diesem Bereich hat man durch berufliche Qualifizierungsmaßnahmen die Dienstleistungsqualität angehoben. So gibt es heute die Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit. Laut des Wach- und Sicherheitsverbandes, der rund 800 Unternehmen im diesem Gewerbe repräsentiert, haben rund 1.500 Menschen den Abschluss als Fachkraft für Schutz und Sicherheit absolviert. Seit Juli 2009 können Bildungsträger sich auch vom Verband als Sicherheitsfachschule zertifizieren lassen. Über den BDWS bei geschätzten 4,5 Milliarden Euro. Gerade auch in diesem Bereich hat man durch berufliche Qualifizierungsmaßnahmen die Dienstleistungsqualität angehoben. So gibt es heute die Ausbildung zur Fachkraft für Schutz und Sicherheit. Laut des Wach- und Sicherheitsverbandes, der rund 800 Unternehmen im diesem Gewerbe repräsentiert, haben rund 1.500 Menschen den Abschluss als Fachkraft für Schutz und Sicherheit absolviert. Seit Juli 2009 können Bildungsträger sich auch vom Verband als Sicherheitsfachschule zertifizieren lassen. Über den BDWS bekommt man auch Informationen zu den Tarifverträgen und den Mindestlöhnen im Sicherheitsgewerbe. Gerade auch die Städte und Kommunen haben viele Sicherheitsunternehmen als Objektschützer oder Veranstaltungsschützer engagiert. Selbst Schulen werden heute teils durch Sicherheitsfirmen betreut. In Zeiten der leeren Haushaltskassen und einem Defizit an Polizeibeamten in vielen Städten und Gemeinden, sind die Sicherheitsfirmen heute fester Bestandteil der kommunalen Sicherheitspolitik. Gerade auch der Veranstaltungsschutz hat in den letzten Jahren geboomt. Keine größere Veranstaltung kommt heute ohne Event-Sicherheitsdienste aus. In der Regel erarbeiten die Sicherheitsfirmen mit den Veranstaltern ein Sicherheitskonzept, auf Basis einer fundierten Gefährdungsanalyse. Das Leistungsangebot reicht hier von Ordnungskräften bis zu VIP-Security.
Traditionell gehören Geld- und Werttransporte zu den Leistungen im Sicherheitsgewerbe. Hier spielt eine gute Ausbildung des Personals ebenso eine Rolle wie die Nutzung neuer Kommunikationstechniken. Auch der Objektschutz ist fester Bestandteil des Wach- und Sicherheitsgewerbes für Unternehmen und Institutionen. Vor allem auch der Werkschutz spielt in Zeiten der Industriespionage eine wichtige Rolle. Gerade auch der Schutz vor Industriespionage ist ein sehr ernstes Thema, dass vor allem westliche Firmen betrifft. Die Schäden durch Betriebsspionage gehen in Europa in die Milliarden. Die IT-Technologie wird vor allem im Bereich des Objektschutzes immer mehr nachgefragt. Immer mehr greifen private Personen auf Sicherheitsfirmen zurück, die mit neuster Technik ihre Gebäude vor Eindringlingen schützt. Zu den Services der Firmen gehören heute zum Beispiel im Objektschutz: Notrufzentralen, Sicherheitsanalysen oder Beratungen zu den immer komplexeren Überwachungstechniken. Einen wachsenden Markt hat auch der Sicherheitsbereich des Personenschutzes in den letzten Jahren erfahren. Vor allem der individuelle Personenschutz für Geschäftsleute und deren Familienangehörigen sowie den Gästen und Freunden boomt. Größere Sicherheitsfirmen kooperieren weltweit mit Partnerfirmen, die sich vor Ort um die Personen kümmern. Professionelle Firmen tauschen sich auch mit der Polizei oder den Kriminalämtern aus. Auch Chauffeure mit besonderen Sicherheitskenntnissen sind heute stark nachgefragt.